Struktur

Ein Prüfstand besteht aus verfahrens- und elektrotechnischen Komponenten, einem TestWork Prozessserver, einem (optionalen) TestWork Datenbankserver und einem TestWork Client. Der TestWork Prozessserver ist eine spezielle Computerhardware, die je nach Anforderung unterschiedliche Hardwareklassen bereitstellt und den TestWork Server hostet.



HORIBA FuelCon setzt beim TestWork Automationskonzept auf eine moderne Client-Server-Architektur. Für den Prüfbetrieb ergeben sich daraus diverse Vorteile, die beispielsweise die Laufsicherheit erhöhen oder auch die Verwaltung ganzer Testfelder spielend einfach gestalten. Je nach Prüfstandstyp sind Client und Server lokal auf der gleichen Hardware installiert oder laufen auf separaten Systemen, die per Ethernet miteinander kommunizieren.

Verschiedene Anwendungen erfordern verschiedene Clients. So gibt es TestWork Clients für die Forschung und Entwicklung zur Programmerstellung, Visualisierung, Datenauswertung und (für) Tests. Für den Produktionseinsatz wird das TestWork Client Operator Panel genutzt, um End-of-Line-Prüfstände oder Formierprüfstände zu bedienen. Ein Client kann zudem eingesetzt werden, um ein bestehendes Prüffeld mit einer eigenen Kundensoftware steuern zu können.



Neben der Client-Server-Architektur gibt es innerhalb des TestWork Automationskonzepts noch eine (weitere) Unterteilung in Windows- und Echtzeitebene. Die Windows-Ebene umfasst alle Komponenten der Client-Server-Architektur und wird vom Prüfstandsbediener durch die TestWork Automationssoftware bedient. Bei End-of-Line-Prüfsystemen wird die Windows-Ebene auch als Bedienerebene bezeichnet.

Die Echtzeitebene umfasst relevante Komponenten des Prüfstands und zeichnet sich vor allem durch die TrueData Controller aus. Diese loggen Daten mit bis zu 1 ms in „Echtzeit“ und können per Sequenz Prüfläufe unabhängig von der Windows-Ebene ausführen bzw. Daten erfassen. Windows- und Echtzeitebene sind per Ethernet miteinander verbunden.

TestWork Automation